DG Archiv, Programm 2007                     Link zurück zum Archivmenü
Programmübersicht 2007              

Ausstellung: Hortus conclusus
Ausstellung vom 08.12.2006 bis 19.01.2007
"Der umfriedete Garten - Ein geistiger Raum wird zum Bild"
Öffnungszeiten von Montag bis Freitag 14:00 bis 18:00 Uhr

Ausstellung: In the Beginning
Vernissage am Donnerstag, 01.02.2007, 19:00 Uhr
Ausstellung vom 02.02. bis 09.03.2007
Jess von der Ahe - Andreas Horlitz - Andreas Kocks - Nina Lünenborg

Künstlerische Beiträge in verschiedenen Medien zur Schöpfungsgeschichte, s.a. 4 Bilder unten

Ausstellung: Gegen das Vergessen (Link zur Seite "Presse + Aktuelles")
Vernissage: Donnerstag, 22. März 2007, 19:00 Uhr
Ausstellung vom 23.03. bis 16.05.2007
Gegen das Vergessen – Kunst und Geschichte
Elija Boßler, Monika Huber, Klaus Kinold

Wanderausstellung: „Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts“
Eine Ausstellung der DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München,
in Verbindung mit dem EKD-Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart
an der Philipps-Universität Marburg und dem Deutschen Liturgischen Institut, Trier.
Kontakt: Karin Berkemann, Telefon: 0179/7868261,
E-Mail: mail@kirchenkunst.info, nähere Informationen unter diesem Link.


Symposion: „Gefährdet – verloren – gerettet: Kirchen des 20. Jhdts.“
in Zusammenarbeit mit der DG, Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Freitag, 23. März 2007, 10:00 bis 18:00 Uhr
"Die Wolfsburg", Katholische Akademie des Bistums Essen
Falkenweg 6, D-45478 Mülheim an der Ruhr

Ausstellung: Die Sprache der Hände
Vernissage am 14. Juni 2007, um 19:00 Uhr mit einer Einführung von Frau Ilonka Czerny M.A.
Ausstellung 15.06. bis 27.07.2007 von Dieter Groß zum 70. Geburtstag
Malerei, Papierarbeiten und Objekte zur religiösen Dimension von »Handzeichen«
Zur Ausstellung erscheint eine neue Publikation von Dieter Groß zum Preis von € 10.

Ausstellung: Seele – ein Raumkonzept
Vernissage: Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 20. September 2007, um 19:00 Uhr mit einem Vortrag von Nicole Wiedinger laden wir Sie ganz herzlich ein.
Ausstellung vom 21.09. bis 26.10.07
Ausstellung von Otto Fischer
Installation mit Skulpturen auf hohen Tischen und Zeichnungen

Die Lange Nacht der Münchener Museen
Samstag, 20.10.2007
Zur Langen Nacht läuft bei der DG die Austellung "Seele – ein Raumkonzept", s.o.
Die Museen sind geöffnet von 19 bis 2 Uhr!
Mehr Informationen unter www.muenchner.de/museumsnacht/

Licht und Finsternis
Vernissage am Donnerstag, 15.11. 2007, Ausstellung vom 16.11. bis 21.12.07.
Gruppen-Ausstellung: Malerei von Hedwig Katzenberger und Ruth Kohler, Raumarbeit von Elisabeth Heindl



Ausstellungen und Veranstaltungen 2007
Das Programm der DG wird großzügig unterstützt vom VAH,
Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst, München.

Hortus conclusus
Vernissage: Donnerstag,07. Dezember 2006, 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 08. Dezember 2006 - 19. Januar 2007

Raumarbeiten und Zeichnungen von Nele Ströbel, Bildhauerin in München.
Mit Bildbeiträgen von Ulrike Myrzik, Fotografin, München und Textbeiträgen
der Theoretiker und Ordensfrauen.

2 Sonderveranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:

Dienstag, 9. Januar 2007, 19:00 Uhr
Sr. Katharina Hesterkamp OSB aus der Abtei auf Frauenchiemsee:
Der Klostergarten der Abtei Frauenwörth

Dienstag, 16. Januar 2007, 19:00 Uhr
Sr. M. Ida Roberg O.Cist. aus der Abtei Seligenthal bei Landshut:
Gott ließ einen Rizinusstrauch über Jona emporwachsen!
Pflanzen aus der Bibel – ihre Symbolik und Bedeutung





Weitere Fotos von Nele Ströbel inklusive Pressefotos als Download finden Sie auf der Website der Künstlerin

Der Hortus conclusus, der geschlossene oder umfriedete Garten, ist ein wichtiges Zentrum im Kloster. Er steht auch heute noch für eine Vorstellung vom Paradies der Urzeit die mit dem Paradies der Zwischenzeit, dem Aufenthaltsort der Gerechten – hier die Jungfrauen – und dem Paradies der Endzeit vereint ist. Aus einem Garten mit wirklichen, benennbaren Pflanzen, die vielfach selbst Symbolcharakter haben, wird ein geistiger Ort, in dem sich Maria mit dem Jesuskind und die Jungfrauen vergnügen. Gleichzeitig aber wird dieser Ort durch die Hinweise auf die Paradiese von Urzeit und Endzeit auf eine weitere geistige Ebene gehoben. Ein geistiger Raum wird zum Bild.


In the Beginning
Vernissage am Donnerstag, 01.02.2007, 19:00 Uhr
Begrüßung: Wolfgang Jean Stock
Einführung in die Ausstellung: Wilhelm Warning, Publizist und Essayist
Ausstellung vom 02.02. bis 09.03.2007

Vier künstlerische Positionen der reflexiven Moderne

Jess von der Ahe - Andreas Horlitz - Andreas Kocks - Nina Lünenborg

Künstlerische Beiträge in verschiedenen Medien zur Schöpfungsgeschichte

Bilder von links nach rechts:
Andreas Horlitz, "'Lexicon', Rote Serie", 2006 - Nina Lünenborg, Diptychon "Unseen Substance", Linke Tafel, 2006 - Andreas Kocks, "Paper Work #701", 2007 - Jess
von der Ahe, "Adam and Eve after Lucas Cranach the Elder", 2005



Ausstellung: Gegen das Vergessen
Vernissage: Donnerstag, 22. März 2007, 19:00 Uhr
Ausstellung vom 23.03. bis 16.05.2007
Gegen das Vergessen – Kunst und Geschichte
Elija Boßler: Fotografische Porträts von Überlebenden der NS-Verfolgung
Monika Huber: Sprachbilder zur Ideologie des Nationalsozialismus
siehe auch ihre Website: www.monikahuber.com
Klaus Kinold: Architektur der ev. Versöhnungskirche im ehemaligen KZ Dachau

Begleitprogramm in der Galerie:

1. Gespräch mit Zeitzeugen: Von den Alten lernen!,
Donnerstag, 19. April 2007, 19:00 Uhr
Max Mannheimer,
Präsident der Lagergemeinschaft Dachau
Karin Friedrich,
Publizistin, Gauting
Wilhelm Warning,
Kritiker und Essayist beim Bayerischen Rundfunk
Christina Rausch,
Abiturientin, Oskar-von-Miller Gymnasium, München
Moderation: Wolfgang Jean Stock

2. Vortrag: München - `Hauptstadt der Deutschen Kunst´,
Donnerstag, 26. April 2007, 19:00 Uhr
Dr. Christian Fuhrmeister,
Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München

3. Podiumsdiskussion: Erinnerung – aber wie?,
Donnerstag, 10. Mai 2007, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Wilfried Nerdinger,
Fakultät für Architektur, TU München
Prof. Dr. Harry Oelke,
Evangelisch-Theologische Fakultät, LMU München
Michaela Melian,
Künstlerin, Eurasburg
Michael Frank,
Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Wien
Moderation: Wolfgang Jean Stock




„Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts“
Kennen Sie die modernen Kirchen in Ihrer Umgebung? Es sind Schätze mit vielen Gesichtern: Prägende Baukunstwerke in Dorf und Stadtteil. Aussagekräftige Räume für geistliches Leben und für Feiern. Spannende Orte voller Kultur und Geschichte(n).

Diesen besonderen Bauten widmet die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e. V. (DG) ihre Wanderausstellung „Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts“. In dieser Ausstellung, die von einer Arbeitsgruppe der DG begleitet wird, soll erlebbar werden: In finanziell schwierigen Zeiten sind moderne Kirchen keine „Problemfälle“, sondern von überraschender Schönheit, Bedeutung und Nutzungsvielfalt. Die Projektleitung der Ausstellung liegt bei der Theologin und Kunsthistorikerin Karin Berkemann, Marburg.

In der Duisburger Liebfrauenkirche, selbst Ort lebendiger Kulturarbeit, startete die Ausstellung am 23. März 2007. Die Eröffnung wurde außerdem von einer Fachtagung mit der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim an der Ruhr begleitet. Seitdem wandert die Ausstellung
durch Deutschland. Sie wird gern an interessierte Veranstalter ausgeliehen.

Eine Ausstellung der DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München, in Verbindung mit dem EKD-Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart an der Philipps-Universität Marburg und dem Deutschen Liturgischen Institut, Trier.

Kontakt: Julia Kerstiens M.A.
Telefon: +49 (0)177 6768511
E-Mail: julia.kerstiens@web.de

Nähere Informationen unter diesem Link:
www.liturgie.de/liturgie/index.php?datei=projekte/schaetze/schaetze&bereich=
projekte#organisation



Symposion „Gefährdet – verloren – gerettet: Kirchen des 20. Jhdts.“
in Zusammenarbeit mit der DG, Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Freitag, 23. März 2007, 10:00 bis 18:00 Uhr, Seminarnummer 7052

Beiträge u.a. Prof. Dr. Albert Gerhards, Dipl.-Theol. Matthias Ludwig, Prof. Dr. Wolfgang Pehnt, Dr. Andreas Poschmann, Prof. Dr. Horst Schwebel, Dr. Walter Zahner

Gemeinden werden künftig kaum noch Kirchen bauen können. Stattdessen müssen sie zunehmend über Umbau oder gar Umnutzung vorhandener Kirchen nachdenken. Besonders betroffen sind hiervon Kirchen des 20. Jahrhunderts. Deren besondere
Qualitäten werden im Rahmen eines Symposions erschlossen, Möglichkeiten ihrer Umnutzung werden vorgestellt und erörtert.

"Die Wolfsburg", Katholische Akademie des Bistums Essen
Falkenweg 6, D-45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: +49 208 9991 9205
Telefax: +49 208 9991 9110
E-Mail: dirk.ansorge@bistum-essen.de
Internet: www.die-wolfsburg.de


Ausstellung: Die Sprache der Hände
Zur Vernissage der Ausstellung am Donnerstag, dem 14. Juni 2007, um 19:00 Uhr mit einer Einführung von Frau Ilonka Czerny M.A. laden wir Sie ganz herzlich ein.
Ausstellung 15.06. bis 27.07.2007 von Dieter Groß zum 70. Geburtstag
Malerei, Papierarbeiten und Objekte zur religiösen Dimension von »Handzeichen«
Zur Ausstellung erscheint eine neue Publikation von Dieter Groß zum Preis von 10 Euro.

Mit dieser Einzelausstellung beginnen wir eine neue Reihe. Etwa einmal im Jahr möchten wir ein langjähriges und besonders profiliertes Künstlermitglied der DG zu einem ‚runden‘ Geburtstag ehren. Wir freuen uns, dass Dieter Groß, der 1937 in Stuttgart geboren wurde, den Anfang setzt. Als Maler und Zeichner bewundernswert produktiv, war er dreißig Jahre lang, von 1972 bis 2002, Professor an der Stuttgarter Kunstakademie, wo ihn die Studierenden auch als Pädagogen sehr geschätzt haben.

Das Thema der Ausstellung hat Dieter Groß selbst gewählt: „Die Sprache der Hände“ soll am Beispiel mehrerer Serien zeigen, welche Rolle das Handmotiv in der christlichen Ikonografie spielt. Zu sehen sind unter anderem der Kreuzweg von Horb mit Entwurfszeichnungen, eine Auswahl aus dem Zyklus „Hände und Handlungen“ sowie als neueste Arbeit eine Interpretation der Schöpfung in Gestalt von neun beleuchteten Acryl-Ätzungen.


Ausstellung: Seele – ein Raumkonzept der Stille
Vernissage: Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 20. September 2007, um 19:00 Uhr mit einem Vortrag von Nicole Wiedinger laden wir Sie ganz herzlich ein.
Ausstellung vom 21.09. bis 26.10.07
Einzel-Ausstellung von Otto Fischer
Installation mit Skulpturen auf hohen Tischen und Zeichnungen

Der Bildhauer Otto Fischer, der in Kassel lebt und arbeitet, hat sich bereits mehrfach mit Räumen auseinander gesetzt. Seine Medien sind figürliche Bronzen und zarte Zeichnungen, die er in Gestalt von jeweils neu entworfenen Installationen auf ein Thema menschlicher Existenz bezieht.

In der DG präsentiert Fischer seine kleinformatigen Skulpturen auf einer transparent wirkenden Folge von langen Tischen, wodurch die Figuren in einen fast schwebenden Zustand versetzt werden. „So wird das Raumkonzept der Seele dialektisch bildhaft: Eine Beziehung ins Offene wie die gleichzeitige Beherbergung lassen erkennen, dass hier das menschliche Sein eher im Zeichen von Räumlichkeit als von Zeitlichkeit gedacht wird.“ (Fischer).

Es entsteht ein kontemplativer Ort, der zu einer geistigen Orientierung einlädt. Dazu tragen auch die Zeichnungen bei, die das künstlerische Anliegen auf einer zweiten Ebene vermitteln. Eine Dokumentation der Installation erscheint am Ende der Ausstellung.


Die Lange Nacht der Münchener Museen
Samstag, 20.10.2007
Zur Langen Nacht läuft bei der DG die Austellung "Seele – ein Raumkonzept", s.o.
Die Museen sind geöffnet von 19 bis 2 Uhr!
Mehr Informationen unter www.muenchner.de/museumsnacht/





Ausstellung: Licht und Finsternis
Vernissage: Donnerstag, 15.11. 2007
Ausstellung vom 16.11. bis 21.12.07
Gruppen-Ausstellung

Malerei von Hedwig Katzenberger und Ruth Kohler, Raumarbeit von Elisabeth Heindl
Die Ausstellung wurde als Gemeinschaftsprojekt der drei Künstlerinnen aus drei Generationen für unsere Räume entwickelt. Die interaktive Raumplastik ‚Passage‘ von Elisabeth Heindl bildet den Übergang von Hedwig Katzenbergers Farbraum-Malerei zu den abstrakt-expressiven Bildern von Ruth Kohler. Die meisten Arbeiten sind für die Ausstellung neu entstanden. Der Titel bezieht sich auf die Ambivalenz der beiden Begriffe in Theologie, Philosophie und bildender Kunst.

Zur Ausstellung erscheint in unserem Verlag ein Katalog zum Preis von 15 Euro. Dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst danken wir für die großzügige Förderung der Ausstellung.